GSB 7.0 Standardlösung

Optimiertes Bauen unter Verkehr (SPT-304)

Die geplante Nutzungsdauer für viele Infrastrukturbauwerke an Schiene, Straße und Wasserstraße ist bereits erreicht. In den kommenden Jahren werden deshalb vielzählige Erhaltungsmaßnahmen für Bauwerke der Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße anfallen. Dabei steigen die Anforderungen an die Verfügbarkeit und Langlebigkeit der Verkehrsinfrastruktur. Gleichzeitig wird ein ressourcenschonender Einsatz von Baustoffen, Arbeitskraft und Maschinen angestrebt. Außerdem sind eine möglichst kurze Bauzeit und geringe Verkehrseinschränkungen bei der Umsetzung von Erhaltungsmaßnahmen erwünscht.

Bauen ohne den Verkehr einzuschränken

Das Schwerpunktthema Optimiertes Bauen unter Verkehr berücksichtigt die verschiedenen Anforderungen an aktuelle Baumaßnahmen. Insbesondere widmen sich die Expertinnen und Experten der Frage, wie die Planung und Ausführung von Erhaltungsmaßnahmen hinsichtlich der Minimierung der Verkehrsbeeinträchtigungen erfolgen kann. Auch den Einfluss unterschiedlicher Fertigungstechnologien auf Bauabläufe und Bauzeiten untersuchen die Forschenden durch zwei Anwendungsfälle. Forschungsthemen sind die Instandsetzung von Bestandsbrücken in Massivbauweise sowie der Einsatz von Fertigteilen für massige Betonbauteile. Aus durchgeführten Instandsetzungsmaßnahmen leiten die Expertinnen und Experten ab, inwiefern die Erhaltungsmaßnahmen weiter vereinheitlicht und optimiert werden können. Das Schwerpunkthema umfasst auch die Erarbeitung eines Leitfadens für den Fertigteileinsatz im massiven Verkehrswasserbau.

Koordination:

Marcel Hasselder
Bundesanstalt für Wasserbau
marcel.hasselder@baw.de

Beteiligte Behörden:

  • BASt
  • BAW
  • DZSF/EBA
  • DB Netz AG